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topografische Linien - grau
Partnachklamm und Eckbauer
Mo. 09.02.2026, 09:00 - 15:00 Uhr

Schwere Gemeinschaftstour: Wanderung vom Skistation durch die Partnachklamm zum Berggasthof Eckbauer, Abstieg wie Aufstieg (12km, 510hm, Gehzeit 4Std30).
Mittelschwere Gemeinschaftstour: Bergfahrt mit der Seilbahn zum Eckbauer und Abstieg durch Partnachklamm (6km, 510hm Abstieg, Gehzeit 2Std).

Wir wollen heute die Partnachklamm durchschreiten. Nach längeren Frostperioden verwandelt sich die Klamm in eine Eislandschaft. Da die Wege 
mit Split gestreut sind, ist die Klamm auch im Winter begehbar. Weiterhin verspricht die Wanderung auf den Eckbauer eine schöne Winterlandschaft und 
ab dem Ausgang der Partnachklamm einen traumhaften Blick ins Wettersteingebirge. Von der Terrasse des neuen Berggasthof Eckbauer kommt 
noch der Blick zum Karwendel hinzu. Nach einer Stärkung sollten die letzten 20hm zum Gipfel kein Hindernis sein, um die schöne Aussicht auch nach 
Garmisch-Partenkirchen zu genießen.

Je nach Kondition, Trittfestigkeit gibt es folgende Möglichkeiten: 
- Mittelschwer: Fahrt mit der Eckbauerbahn , „Erkundung“ der Gipfelzone, Treffen auf die Aufsteigergruppe und gemeinsamer Abstieg über Graseck
und Partnachklamm.
- Schwer: Aufstieg zum Eckbauer über Partnachklamm und Graseck (6km 520hm 2h30). Abstieg auf demselben Weg

 

topografische Linien - grau
Sonnige Fuizn (Verschiebung auf 19. oder 20.02. bei schlechtem Wetter)
Fr. 13.02.2026, 10:00 - 15:00 Uhr

Wir sehen zwar schon unser Einkehr-Lokal, aber vorerst kehren wir ihm den Rückenund quern als erstes das Flüsschen „Gaißach“.
Unsere Wanderrunde beginnt also im Gaißacher Ortsteil „Mühl“, einem von 22, auf 670 m Höhe gelegen und führt gleich 70 m hinauf zum höchsten Punkt des heutigen Tages, dem Ortsteil Gaißach-„Dorf“.Von dort oben sagte mir mal ein Schulkamerad, der in Neuseeland war: „Wenn du dir jetzt da unten (er meinte den Bergblick Richtung Süden in den „Isarwinkel“hinein), 10000 Schafe hineindenkst, sieht es hier genau so aus wie in Neuseeland. Da brauchst also nicht mehr hinfliegen.“ Wir müssen uns aber nun von den imaginären Isarwinkelschafen trennen und gehen,immer das phantastiche Bergpanorama im Blick, nach Osten zum Ortsteil „Reut“. Langsam führt uns die Route nach unten, schwenkt nach Süden bis zur Großen Gaißach, die wir überqueren. Jetzt durchlaufen wir die Wagenbruckwiese, die Attenlohfilze, die Rauscherwiese, die Bichlerwiese, queren die Kleine Gaißach und umrunden die Hochfilze. Hier wurde noch bis in die 80er Jahre des vergangen JahrhundertsTorf gestochen. Die Sonne schaut uns immer zu - wie auf der gesamten Tour. Zu Hause frage ich Euch mal ab, welche „Wiesen“, „Fuizn“ und Ortsteile wir abgeklappert haben. Östlich vom Weg ginge es steil hinauf Richtung Schwaiger Alm und Rechelkopf, im Süden sehen wir, neben den Bergspitzen des Karwendelgebirges, die Kirchturmspitze von Lenggries und im Westen grüßen der Heigelkopf und der östliche Blomberggipfel herüber. An der Schwaigertrat entlang wandern wir nun zum Ortsteil „Lehen“. Da wir nun schon über 2 Stunden gegangen sind, wird es Zeit, den Ortsteil „Wetzl“ links liegen lassend, uns nach Norden zu wenden. Wir sehen jetzt den Ortsteil „Mui“ wie die Goassara sagen. An der Ostfeldstraße angelangt, erkennen wir links unser Endziel, den Gasthof „Zur Mühle“. Seitdem ich von dort vor 25 Jahren weggezogen bin, hat sich dieses unter Denkmalschutz stehende Traditionslokal hervorragend gemausert und bietet eine Speisekarte "Klassisch boarisch" an.

© Deutscher Alpenverein
Wir suchen dringend ehrenamtliche Verstärkung
01.11.2024
© Katja Wippermann
Alpengletscher im Klimawandel - eine Hommage
Multimediashow des bekannten Bergfotografen - Bernd Ritschel
30.04.2024

Am 27.April 2024 gab es ein Novum in Penzberg - erstmalig gab es abends in der Stadthalle einen großartigen Vortrag im Rahmen des Klimafrühlings Oberland, der gemeinsam von der VHS Penzberg und den DAV-Sektionen Tutzing und Neuland organisiert worden ist:

„Alpengletscher im Klimawandel – eine Hommage“
von Bernd Ritschel

Schon mit 13 Jahren ging Bergfotograf Bernd Ritschel erste Hochtouren auf die Dreitausender Tirols. Seither kehrte er immer wieder in die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen zurück. Er ist seit seiner Jugend mit den Gletschern der Alpen tief verbunden und war voller Leidenschaft in den steilen Eiswänden und auf den großen, vergletscherten Gipfeln der Alpen unterwegs. Ja und jetzt, scheint all das, was ihm so ans Herz gewachsen ist, binnen weniger Jahrzehnte zu verschwinden. Viele Routen, die er und seine Freunde noch vor wenigen Jahren klettern konnten, haben sich bereits in Form von trüb-braunem Schmelzwasser „verabschiedet“.

Schnell wurde ihm klar, dass es allerhöchste Zeit ist, um das, was von den Gletschern noch übrig ist, in emotionalen und faszinierend schönen Bildern festzuhalten.

Es ist Bernd Ritschel eine Herzensangelegenheit, die Menschen mit seinen Bildern zu berühren, sie zu begeistern, sie mitzunehmen in eine Welt von abstrakter Schönheit und sie so auch zum Schutz der Bergwelt zu bewegen.

In seinem Vortrag zeigte er die kraftvollsten Plätze alpiner Gletscher und ihrer darüber liegenden Gipfel zu allen Jahreszeiten und in sehr eindrucksvollen Stimmungen. Um dieses Ziel zu erreichen, besuchte Bernd Ritschel innerhalb der letzten vier Jahre über 40 der größten und wildesten Alpengletscher. Er folgte ihrem Strom mit der Kamera, bestieg aussichtsreiche Gipfel, seilte sich ab in Gletscherspalten und Gletschermühlen, beging lange Eistunnel und wagte sich in riesige Gletschertore. Natur pur. Authentisch und stark.

Ein weiterer Schwerpunkt im Vortrag waren natürlich die einzelnen Touren zu den Gletschern der Alpen. Wanderungen zu einmaligen Aussichtsplätzen wurden ebenso beschrieben wie abwechslungsreiche Hüttentouren und spannende Hochtouren.

Viele humorvolle und oft auch sehr persönliche Geschichten rundeten diesen spannenden Vortrag ab, der zum Schluss von den rund 140 anwesenden und begeisterten Zuhörer mit einem großen Applaus gewürdigt wurde.

Dank dieses großen Erfolges wird dies nicht die letzte Zusammenarbeit zwischen der VHS und den DAV-Sektionen Tutzing und Neuland gewesen sein.

 

Stephan Knittel